Bergrennen Eichenberg

Samstag:

Nachdem es am Morgen für die erste Gruppe nasse Verhältnisse gegeben hat, habe ich mich dafür entschieden, mit Regenreifen an den Start zu gehen. Da die Strecke mit der Zeit immer mehr abgetrocknet ist, wusste ich, dass es schwer werden wird, mit den Regenreifen gute Zeiten zu fahren, was aber noch recht gut mit dem 3. Platz in der Klasse E funktioniert hat. Gratulation an den Erstplatzierten Kessler Thomas mit seinem Mitsubishi Lancer EVO 8 und Patrick Nickel in seinem Opel Kadett-C. Dass Patrick ein beherzter Fahrer ist, wusste ich ja. Mit dem Namen Kessler Thomas wusste ich nichts anzufangen, bis ich ihn gegoogelt habe und feststellen musste, das Thomas ein richtig schneller Pilot ist, der international bei Bergrennen unterwegs ist und Top Ergebnisse einfährt.

Sonntag:

Nachdem sich die Wolken vom Samstag verzogen haben, stand den montierten Slicks nichts mehr im Wege, um auf vollen Angriff zu fahren. In der Klasse E wurde am späteren Vormittag gestartet – deshalb im Wald noch einige nasse            Stellen - was aber ja alle Teilnehmer in meinem Feld hatten, also egal. Mit 3 fehlerfreien Läufen konnte ich mich auf Platz 1 behaupten. Am 2. Platz, der bekannt schnelle Eller Hansi aus Deutschland, der mit vollem Einsatz unterwegs war, jedoch bei seinem Ford Escort mit V6 Motor aus der früheren STW-Serie zu meinem Glück noch kleinere Probleme hat, die Leistung auf die Straße zu bringen. Am 3. Platz Nickel Patrick der wieder eine sehr gute Leistung zeigte. Hab mir auch noch von einem Kollegen, der auf der Strecke zugeschaut hat, sagen lassen müssen, das Patrick seine Bremspunkte noch später als ich setzt! Nur nicht übertreiben Patrick!

Da es an diesem Tag wirklich gut für mich gelaufen ist, habe ich mich entschieden, auch am Nachmittag bei komplett trockener Fahrbahn in der Gruppe Rennwagen anzutreten. Da in der Gruppe H bis 2000ccm ein Gewichtslimit von 825 kg gilt, ich aber nur ca. 810 kg habe, blieb nur die Wahl Rennwagenklasse. Es ging mir auch nur darum, schnellster Tourenwagen zu werden, was mir auch geglückt ist. Hervorzuheben ist auch noch die sehr starke Leistung von Ehrle Bernd, der seinen mit Krause Rennsporttechnik bestückten Kadett-C richtig fliegen lassen hat. Ich denke, dass in Zukunft bei manchen Teilnehmern besser auf das bestehende Mindestgewicht geachtet werden sollte die in der Gruppe H unterwegs sind. Für mich wäre es undenkbar und unsportlich mit einem nicht regelkonformen Fahrzeug um Meisterschaftspunkte zu fahren. Genau das wollte man mir nach dem ersten Rennlauf im Ziel unterstellen (Untergewicht des Fahrzeugs). Glaubt mir, ich habe das nicht nötig.

Mit meinem Kadett war es das letzte Rennen für dieses Jahr. Der Motor wird bei der Fa. www.krause-rennsporttechnik.de ausgebaut und für nächstes Jahr überholt und vielleicht auch etwas verbessert. Das Getriebe hat auch etwas Pflege nötig.

Ich freue mich aber schon auf den letzten Slalom am 27. Oktober 2013 beim Driving-Camp in Röthis, um mit dem Peugeot 208 Turbo (200 PS) vom Autohaus Bruckner aus Dornbirn in der Serienklasse an den Start gehen zu können. Eindrücke über dieses überaus sportliche Fahrzeug werde ich mit einem Bericht dann noch nachreichen.

Bedanken möchte ich mich auch noch beim Veranstalter Hammerer Josef, der Gemeinde Eichenberg und alle, die mit beigetragen haben, dass alles so gut funktioniert hat, natürlich auch an die vor Ort gewesenen Motorsportfans! Es war ein super schönes Wochenende!!

Ergebnisse vom Bergrennen Eichenberg unter: www.rrcv.at

Liebe Grüße,

Walter

 

Bericht St. Agatha

Alles in allem war es für mich ein erfolgreiches Wochenende. 3. Platz in der hart umkämpften 8 Ventiler Wertung. Rennlaufzeiten von 1.25,400 hat dann auch in der Klasse bis 2000 ccm den 13. Platz bedeutet. Leider war ich für dieses Bergrennen zu kurz übersetzt, wodurch der Drehzahlbegrenzer auch dank des sehr gut gehenden Krause Motors viel zu früh einsetzte und ich deshalb einiges an Zeit einbüßte. Nächstes mal wird eine längere Übersetzung eingebaut.

Nächstes Rennen findet kommendes Wochenende, den 5. – 6. Oktober, in Mickhausen statt.

 

LG Walter

Vorschau St. Agatha

Am kommenden Wochenende, den 22. September 2013, findet in Oberösterreich das Bergrennen St. Agatha statt.

Es ist für mich heuer das erste Lizenz-Bergrennen, welches zur österreichischen Bergmeisterschaft und zum KW-Bergcup zählt. Sehr erfreulich ist auch, dass einige vorarlberger Teams wie Lampert Christoph (Golf GTI), Nickel Patrik (Opel Kadett-C) und Reich Markus mit seinem schnellen Golf genannt haben. Ein riesiges Starterfeld in der Klasse bis 2000 ccm ( 38 Teilnehmer) lässt einige Spannung erwarten. Da St. Agatha ein bekannt schneller Berg ist, werde ich mit meinem 8 Ventiler Kadett-C einige Mühe haben, gegen die 16 Ventiler gute Zeiten zu fahren, aber es gibt auch einige 8v mit denen ich mich messen kann.

Dank www.krause-rennsporttechnik.de bekomme ich für dieses Wochenende einen wieder leicht verbesserten Motor und ich freue mich schon, ihn auszuprobieren.

Ich hoffe, dass wie jedes Jahr einige Vorarlberger Motorsportfans vor Ort sind, um uns die Daumen zu drücken !!

Lg Walter

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Bergrennen Damüls

Das schneereichste Dorf in Vorarlberg machte seinem Namen wieder alle Ehre. Schneebedeckte Berge und Wiesen, Schneepflug am Sonntag Morgen, da kam einem schon der Gedanke, ob die Veranstaltung überhaupt zu machen ist. Hervorragend organisiert seitens des RRCV und der Gemeinde Damüls wurde das Wochenende auf der sehr anspruchsvollen Streckenführung trotz widrigen Verhältnissen zu einer Top Veranstaltung.

Zum Rennen V+2000 Samstag

Bei dem von Racetech.li bislang eingesetzten Mitsubishi Evo 8 musste eine Getrieberevision durchgeführt werden, welche leider bis Damüls nicht fertig geworden ist und wir auf eine leistungsstarke Straßenversion zurückgreifen mussten. Bei teils nasser Fahrbahn war an diesem Tag, bedingt durch die überraschend starke Leistung vom BMW Pilot Burtscher Markus, ein 2. Platz als Erfolg zu bezeichnen.

Das Rennen am Sonntag ist aus meiner Sicht schnell erklärt. Da die Strecke komplett nass war und ich für diese Verhältnisse einen von der Gummimischung viel zu harten Regenreifen hatte, war es nicht möglich, im Spitzenfeld mitzufahren.

Einzelheiten über das Bergrennen unter www.rrcv.at

Danke an das Fast Lane Racing Team für die Betreuung. Danke an den RRCV und an die Gemeinde Damüls für diese einzigartige Veranstaltung!!

Am kommenden Sonntag, am 2. Juni, ist der nächste Slalom bei Driving-Camp-Röthis, wo auch mein Opel Krause Kadett-C wieder eingesetzt wird.

Lg Walter

2. Lauf zur Vorarlberger Castrol Automobil Meisterschaft in Latschau (veranstaltet vom Rallyclub-Klostertal)

Nach langem sehnsüchtigen Warten auf den neuen Motor 2.0 8V von Krause-Rennsporttechnik war es an diesem Wochenende soweit meinen Kadett wieder einsetzen zu können. Den Mitsubishi EVO 8 MR von www.racetech.li wurde ebenfalls wieder in der Klasse V+2000 ccm zum Einsatz gebracht, betreut vom Fast Lane Racing Team.

Da ein sehr starkes Teilnehmerfeld am Start war, war mir klar, dass es ein harter Kampf wird, um ganz vorne dabei zu sein. Dank dem bärenstarken Motor im Kadett konnte ich mir die Konkurrenz vom Leib halten und belegte mit Bestzeiten den Gesamt 1. Platz.

Auch mit dem Mitsubishi EVO 8 MR reichte es trotz zuzüglich 3 Strafsekunden in einem Wertungslauf für den 1. Platz in der Klasse V+2000 ccm.

Nächster Termin zum Vorarlberger Automobilclub ist das mit Spannung erwartete Bergrennen am 25/26 Mai in Damüls.

Bis bald, LG Walter

 

Ergebnisliste

2. Lauf zur VLN-Meisterschaft mit dem Fast Lane Racing Team

Widrige Verhältnisse auf der Nordschleife, Regen, Nebel und gerade mal 3-5 Grad Plus machten das Training am Morgen alles andere als leicht. Um 12 Uhr dann der Start zum 4. Stundenrennen. Nach anfänglichem leichten Regen und Nebel wurde die Fahrbahn immer besser und unsere 2 Fahrer machten einen wirklich guten Job und verbesserten sich um einige Plätze.

Nach 3 Stunden war es dann soweit und ich konnte nach Auftrocknen der Piste mit Slick meinen Turn absolvieren. Da ich noch kaum Erfahrung auf der Nordschleife habe, war für mich üben im Renntempo angesagt und mein Ziel war es, vor allem die Platzierung zu halten.

Am Ende konnte das Fast Lane Racing Team dann den 6. Platz in der stark besetzten Klasse feiern.

Der nächste VLN-Lauf findet am 22. Juni statt und da heißt es eine noch bessere Performance zu zeigen.

Lg Walter

1. Lauf zur Langstreckenmeisterschaft auf der Nordschleife

Freitag, 9 Uhr, war es dann soweit. Freies Fahren auf dem GP-Kurs. Die ersten Runden mussten noch mit den Regenreifen gefahren werden, was wirklich sehr viel Gefühl brauchte, um das Auto auf der Fahrbahn zu halten, da fast kein Grip aufzubauen war und einfach zu niedrige Temperaturen. Mit der Zeit wurde die Strecke aber trocken und wir konnten Slicks montieren. Von da an kam richtige Fahrfreude auf, die 450 PS und der tolle Drehmoment ist einfach fantastisch. Am Nachmittag war dann die Nordschleife für 2 Stunden geöffnet. Höchste Zeit sich mit dem Aston Martin die Strecke anzuschauen. Unglaublich, wie schnell sich das auf der schmalen Straße anfühlt, aufwärts, unübersichtliche Kuppen, abwärts, kurz gesagt eine tolle Strecke, aber eben sehr gefährlich.

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Vorarlberger Castrol Automobil Cup

1. Lauf zum Vorarlberger Automobil Cup mit dem Mitsubishi Evo MR8 am Ostermontag. Es war ein schöner Tag, Sonnenschein, trockener Asphalt, viel Teilnehmer und sehr viel Zuschauer; besser hätte man sich den Saisonstart nicht vorstellen können. Dank einem bestens vorbereiteten Evo 8 von www.racetech.li - betreut vom Fast Lane Racing-Team – konnten wir ein Top Ergebnis erzielen.               1. Platz in der Klasse V über 2000 ccm und 5. Platz im Gesamtklassement. Ich denke, bei dieser starken Besetzung muss man mehr als zufrieden sein. Ein Dank auch an das Motorsport-Team Moosbrugger aus Vandans, die mir noch einen Reifensatz in letzter Minute besorgt haben. Ich finde, so soll Motorsport sein ; in dem man sich gegenseitig hilft, obwohl wir in der gleichen Klasse unterwegs sind. Danke nochmals!

Nächster Lauf findet am 14. April beim Post Logistikzentrum statt.

Ergebnisliste ist ersichtlich unter www.rrcv.at

LG Walter